DANIEL KUNZE REGIE
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Der Frieden

nach Aristophanes und Antoine Vitez
Premiere am 25.10.2025 am Schlosstheater Moers

"Bei allem Spaß an Satire und körperbetontem Spiel behält die Aufführung eine allgemeingültige, philosophische Ebene. (...) Es gibt kaum einen aktuelleren Bühnentext als den „Frieden“ von Aristophanes. Zumindest wenn man ihn so inszeniert wie Daniel Kunze – voller Respekt vor dem Original. Was eben nicht Musealisierung bedeutet, sondern den Versuch, die Wirkung beim Publikum zu erzielen, die Aristophanes sich vorgestellt hat – ein provozierendes Plädoyer für einen vielleicht unerreichbaren Frieden."
Theater der Zeit (tdz.de/artikel/57347d11-8221-4755-ab72-030c9e81ac83)

"Hier werden Fehler, Dysfunktionalitäten unseres demokratischen Systems, die auch Kriege auslösen können, fein und komisch offengelegt. In das vielstimmige Gewirr tritt ein Kind (Ben Krolzik) und schildert unsere heutige Gesellschaft aus seiner Sicht – ohne Eigeninteressen. Das ist eine Anklage, die man so schnell nicht vergisst. Und doch bleibt die Grundstimmung des Abends heiter. Weil wahnsinnig gut gespielt wird."
Die Deutsche Bühne (www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/moers-aristophanes-frieden/) 

"Matthias Heße, der als einziger aus der Ära Greb blieb, passt perfekt zu einem auch schauspielerisch hervorragend aufgelegten Ensemble. Und die Regie von Daniel Kunze sorgt für allerhand Kurzweil als Treibstoff für ein Gedanken-Karussell, das auch vor Kants „Ewigem Frieden“ und der Erkenntnis nicht halt macht, dass jeder Friede, der kein ewiger ist, nur Waffenstillstand bleibt."
NRZ (www.nrz.de/lokales/moers-und-umland/article410305743/ein-frieden-mit-gesang-gedanken-und-jubel-im-moerser-schlosstheater.html) 

Das ist lustig und skurril - und von Daniel Kunze, der das fast 2500 Jahre alte Stück Der Frieden überschrieben hat, herrlich formuliert. Schon bis hierher hat Kunze so manche vordergründig witzige, tatsächlich aber nachdenklich machende Situation genutzt, Verbindungen ins Heute herzustellen. Die Schraube wird nach Trygaios‘ Rückkehr aus dem Himmel noch einmal angezogen: Diskutiert werden brandaktuelle Fragen. (...) Deren Humor ist mal derb, mal subtil, mal kalauernd und dankenswerterweise frei von jeglichem Trash. Das komplette neue Ensemble hat Gelegenheit, sein komödiantisches Talent zu zeigen. Doch es bietet eine stimmige Mischung aus höherem Blödsinn, Wortwitz und: Erkenntnis. In Moers aber, wo man Haltung und Genuss in der Auftaktinszenierung der neuen Intendanz so überzeugend miteinander verband, erhob sich das Publikum zu Standing Ovations. 
Abenteuer Ruhrpott (www.abenteuer-ruhrpott.info/frieden/ver_frieden_1.html)

Mit dem Schauspiel „Der Frieden“ hat die neuen Intendanz des Schlosstheater Moers einen sehr gelungenen Start hingelegt. Das Stück packt einen von der ersten Minute an.
theater pur (http://theaterpur.net/theater/schauspiel/2025/11/moers-frieden-kunze.html)


Krieg riecht nicht nach Blut, sondern nach Scheiße. Den Gestank will der kriegsmüde Weinbauer Trygaios nicht länger ertragen, denn seit dreizehn Jahren wütet der Krieg zwischen Athen und Sparta. Da er die ewigen Kriege der Griechen satt hat, sucht er sich gemäß einer Prophezeiung einen Mistkäfer und fliegt auf ihm zu den Göttern auf den Olymp. Er will herausfinden, was Zeus mit den Griechen vorhat und so vielleicht den Krieg beenden. Auf dem Olymp erfährt er von Gott Hermes, dass die anderen Götter sich zurückgezogen haben, da sie von den Menschen enttäuscht sind. Nur Polemos, der Gott des Krieges, sei noch hier und werde ganz Griechenland bald in seinem großen Mörser zerstampfen. Die Göttin des Friedens sei von ihm in einen Schacht geworfen worden, der sich zufällig im Garten von Trygaios befinde. Trygaios versucht nun, den Frieden auszugraben. Währenddessen besuchen ihn unterschiedliche Menschen, von der Korbflechterin bis zum Kriegsgeräte-Fabrikanten, die alle ihre eigenen Erwartungen an Krieg und Frieden haben. 

Der Krieg schafft unzählige Tragödien und seit Aristophanes, dem „Vater der Komödie“, auch Lustspiele. Mit Der Frieden hat er eine raue Komödie geschaffen, in der die einfache Unterscheidung in Gut und Böse nicht leicht zu treffen ist. Kriegsgewinnler und -verlierer werden Friedensgewinnlern und -verlierern gegenübergestellt. Die Grundfrage, warum Menschen Kriege führen, wird dadurch nicht nur emotional, sondern auch humorvoll gestellt. Ein altes Märchen über moderne Menschen. Ein Gleichnis, das mit viel Fantasie auf unsere Realität schaut. Das Ensemble wird den antiken Text von Aristophanes in der Bearbeitung des französischen Theatermachers Antoine Vitez für unsere Zeit weiterentwickeln – eine Zeit, in der jeder den Frieden herbeisehnt: Durch Abrüsten, durch Stärke, oder als größten Deal aller Zeiten.
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Mit: Matthias Hesse, Clara Pinheiro Walla, Rose Lohmann, Catherine Elsen, Florian Kager, Ben Krolzik 
Regie: Daniel Kunze 
Bühne und Kostüm: Sophie Leypold 

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